
Wie so viele Geschichten rund um Geister, so beginnt auch diese mit den Worten "Man erzählt sich". Man erzählt sich also: Es sei in diesem
Tunnel während des 2. Weltkrieges zu einem furchtbaren Blutbad gekommen. Eines Nachts versteckten sich dort einige hundert Menschen, vor den
Angriffen der Alliierten gegen Nazi-Deutschland. Da der Tunnel am 03.12.1936 eigentlich stillgelegt wurde, nutzten einige Menschen
den Tunnel als Luftschutzraum. Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich ein Zug auf und riß die Menschen alle in den Tod. Auf einer Strecke von
1000 Metern sollen die Wände mit Blut verschmiert gewesen sein. Es hieß, die Nazis hätten ihre Kriegsbeute schnell vor den Alliierten in
Sicherheit bringen wollen und hätten deswegen diese Bahnstrecke als sichere Fluchtmöglichkeit genutzt. Betroffene Verwandte und Personen
rund um diese Greueltat wurden für immer zum Schweigen gebracht, was auch immer das zu bedeuten hat. Man beachte aber bitte, dass die Schienen
durch den Tunnel bereits 1939 entfernt wurden! Mehr unter Fakten.
Heute noch soll man nachts die Schreie von den Opfern über dem Tunnel hören, die wohl nicht mehr verstummen werden. Wenn man durch den Tunnel
läuft soll man in der Mitte den Geisterzug hören, wie er durch den alten Tunnel rast, nur dass es dann zu spät sein wird, um flüchten
zu können. Der Tunnel wird als Tor zur Hölle bezeichnet, la porte de l'enfer!
So weit zum Mythos.
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