Das Tor zur Hölle
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Der erste Spatenstich für den Tunnel erfolgte am 24. Juni 1910 und eine Baufirma aus Saarbrücken erhielt den Zuschlag für den Bau des Tunnels. Im Sommer 1913 ist der Silwinger Tunnel bis auf 180 m, die noch auszumauern sind, fertiggestellt und im März 1915 werden rund 100 russische Gefangene zum Ausbau der Strecke bei Silwingen eingesetzt. Im Dezember des darauffolgenden Jahres wird die Strecke bereits für den Gütertransport teilweise genutzt und am 1. November 1917 wird die gesamte Strecke offiziell freigegeben. Der Tunnel ist, auf eine Länge von 1715 m, fertiggestellt.

Als das Saarland an das deutsche Reich zurückgegliedert wurde, wurde auch die Strecke eingestellt, weil der Tunnel mit 621 m unter französischem Gebiet verläuft. Neben 250.000 Francs/Jahr verlangen die Franzosen auch zweimalige Kontrolle bei der Durchfahrt des Zuges durch den Tunnel. Der Tunnel wird ab 1935 nicht mehr benutzt und Mondorf ist nun die Endstation auf der Strecke. Am 3. Dezember 1939 wird der Tunnel zugemauert und die Schienen abgebaut. Am 17. November 1944 erlebt der Tunnel schweren Artilleriebeschuß durch die Alliierten. Der Tunnel ist heute immer noch im Besitz der Deutschen Bahn und wird regelmäßig kontrolliert. Eine weitere Nutzung ist schon seit langer Zeit in Planung und eine Pilzzuchtanlage soll errichtet werden, was sich allerdings als zu schwierig erweisen dürfte.